SG Vöhrenbach I – SV Nußbach I 4:3

Wäre das „grün-weiß aktuell“ nicht das „grün-weiß aktuell“, sondern die BILD-Zeitung, dann würde die Überschrift vermutlich so heißen: „Vier Tore vom Punkt! Nußbach entscheidet Elfer-Krimi in Vöhrenbach.“ Vier Elfmeter in einem Spiel, das ist selbst für Kreisliga-Verhältnisse mehr als kurios. Das Ergebnis erinnert das Endergebnis tatsächlich noch an ein Elfmeterschießen, mit 4:3 zwingt der SVN die SG Vöhrenbach/Hammereisenbach nieder.

Beim Aufsteiger-Duell (2:0 und 1:1 in der vorherigen Saison aus Nußbacher Sicht) konnte Richard Dittrich personell aus den Vollen schöpfen, selbst Marcel Hettich kehrte, wenn auch erst zur Pause, in den Kader zurück. Bemerkenswert: Er kam direkt vom Flughafen auf den Platz, das nennt man Einsatz. Im Vergleich zum Derby-Sieg gab es nur eine Änderung, Jan „Bifi junior“ Kammerer begann im halblinken Mittelfeld, dafür musste Benjamin Kienzler zunächst auf der Bank Platz nehmen. Timo Kienzler kehrte dagegen auf seine angestammte Innenverteidiger-Position zurück und bildete den Gegenpart zu Stefan Kreyer.

Auf dem sehr holprigen Rasenplatz in Vöhrenbach, der, passend zum Tag der deutschen Einheit, gefühlt zum ersten Mal nach der Wende wieder von einem Nußbacher betreten wurde, begann der Sportverein aus Nußbach zunächst gut und zeigte sich zweikampfstark. Gerade, als das Spiel jedoch in die andere Richtung zu kippen drohte, steckte Kim Hör den Ball herrlich auf Steffen Schneider durch, der alleine vor dem Tor die Ruhe bewahrte und zum 0:1 einschob. Der 19-Jährige hatte kurz darauf aus gleicher Position sogar die Chance, auf 2:0 zu erhöhen; dieses Mal entschied er sich jedoch dazu, den Torhüter zu umspielen und wurde im letzten Moment noch entscheidend gestört.

Dann begann das Elfmeter-Festival: innerhalb von 14 Minuten entschied der Unparteiische dreimal auf den Punkt, alle drei Elfmeter kann man unterm Strich auch pfeifen. Die Nutznießer hießen Dominik Maier (zweimal) auf Seiten der SG und Marius Faller vom SVN. Mit 2:2 ging es schließlich auch leistungsgerecht in die Pause. Dem Gastgeber gehörten mehr Spielanteile, der Kreisliga-B-Meister der abgelaufenen Saison hatte jedoch die klareren Gelegenheiten und nutzen das hohe Abwehrverhalten der Bregtäler ein ums andere Mal aus. Schneider traf mit einem Heber beispielsweise noch die Latte, ein zweites Tor wäre für den fleißigen Angreifer auf jeden Fall noch verdient gewesen.

Auch nach der Pause änderte sich von diesem Bild nichts, der SVN hätte sofort wieder in Führung gehen können, Schneider fehlte es jedoch an diesem Tag einfach an Fortüne. Stattdessen traf die Heimmannschaft, zum dritten Mal an diesem Tag durch einen ruhenden Ball (dieses Mal jedoch per Kopf nach einem Freistoß). Die Grün-Weißen glaubten jedoch weiterhin an ihre Chance und innerhalb von drei Minuten wurde das Spiel gedreht: Nach Foul an Steffen Schneider im Strafraum in der 73. Minute schnappte sich erneut Marius Faller den Ball und sorgte für den Ausgleich. In der 75. Minute verlängerte ebendieser einen gut getimeten Freistoß von Timo Kienzler auf den durchgestarteten Johannes Herdner, der den Ball humorlos in die Maschen drosch.

Auch wenn die SG in der Schlussphase zu einigen Gelegenheiten kam, der SVN war näher am 3:5 als Vöhrenbach am Ausgleich und so ging das Endergebnis schließlich auch in Ordnung. Mit diesem Sieg macht der SV einen großen Schritt in der Tabelle und hofft darauf, am Sonntag zuhause gegen Tannheim die Neun-Punkte-Woche perfekt zu machen.

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SV Nußbach I – FC Schonach II – 3:1

Wie sagen die Trainer so schön? Die Mannschaft hat „Moral gezeigt“. Genau diese Formulierung trifft die heutige Leistung ganz gut, denn nach der bitteren Derbyniederlage gegen Schönwald war genau dieses Attribut gefragt, Moral. Mit der Schonacher Reserve hatte man einen Gegner, den man sehr schlecht einschätzen konnte. War das jetzt ein Derby? Irgendwie schon, aber doch fehlte, zumindest gefühlt, das ganz große Kribbeln der Duelle der ersten Mannschaften von vor einigen Jahren. Nichtsdestotrotz war es ein spannendes, hart umkämpftes Spiel mit dem glücklicheren Ende für den SVN.

Ohne Marcel Hettich, dafür wieder mit Stefan Kreyer ging man in diese Partie, die vor ca. 150 Zuschauern bei schönem Herbstwetter stattfand. In der Anfangsphase tat sich die Heimmannschaft schwer, vor allem im Mittelfeld hatte man seine Mühe mit Roman Herr und Jannik Kienzler, die sich sehr kopfballstark zeigten. Dennoch hatten die Grün-Weißen in der Anfangsphase zwei aussichtsreiche Gelegenheiten auf die Führung, doch sowohl Steffen Schneider vor dem Gästekeeper als auch Marius Faller per Freistoß brachten den Ball nicht im Gehäuse unter. Besser machten es die Gäste nach 17 Minuten, als Valmir Rexhepi Rexhepi sehenswert per Hacke traf. Die Führung war insofern verdient, da den Schonachern der Siegeswille zu Beginn mehr anzusehen war und Luca Timm mit einer Bogenlampe zuvor nur Aluminium traf.

Der Knackpunkt der Partie dann in der 22. Minute: Felix Kaltenbach drosch einen Ball aus 30 Metern einfach mal in den gegnerischen Strafraum und wollte sich, wie er nach dem Spiel gestand, schon wieder auf den Weg in die eigene Hälfte machen. Der Ball wurde jedoch lang und länger, sprang einmal vor dem Tor auf und segelte über den verdutzten Keeper in die Maschen. Ein klassischer Dosenöffner, denn von da an erspielten sich die Gastgeber mehrere gute Chancen. Zunächst scheiterte Faller mit gutem Freistoß an Florian Szymczak, dann wurde ein Schuss von Salvatore Guaglianone auf der Linie gerettet. Nach 33 Minuten musste es schließlich der Capitano Stefan Loeck richten, der nach einer Ecke (Anmerkung der Redaktion: kann auch ein Einwurf gewesen sein, irgendetwas Ruhendes auf jeden Fall) am langen Pfosten zur Stelle war und den Ball über die Linie grätschte; 2:1.

Bis zur Pause hatten die Reservemannschaft der Landesliga-Profis noch einen Lattentreffer, insgesamt ging das Ergebnis jedoch in Ordnung. Nach Wiederanpfiff zeigte sich die Elf von Richard Dittrich zielstrebiger vor dem Tor und man hatte trotz des engen Spielstandes nie das Gefühl, dass das Tor von Markus Duffner jetzt in Gefahr sein könnte. In der 67. Minute dann die Entscheidung: Faller auf Kammerer, Kammerer auf Schneider, der setzte sich überragend gegen zwei Mann durch und bediente wiederrum Faller im Rückraum, der nur noch einschieben musste. Am Ende hätte Faller nach schönem Solo sogar noch auf 4:1 erhöhen können, das wäre des Guten jedoch zu viel gewesen. Verdient gewonnen, weitermachen!

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FC Schönwald I – SV Nußbach I 4:2

Ein. Tag. Zum. Vergessen. Die zweite Niederlage im zweiten Derby schmerzt deshalb umso mehr, weil man den Gegner in der Anfangsphase komplett dominierte. Mit den beiden Urlaubs-Rückkehrern Johannes Herdner und Marius Faller in der Startelf, doch weiterhin ohne Kim Hör zeigte der SVN in den ersten 25 Minuten eine sehr gute Leistung, durch die sich die Mannschaft die 0:1-Führung absolut verdiente. Marius Faller hatte nach gutem Antritt Steffen Schneider bedient, der den Ball mit seiner unnachahmlichen Art aus 13 Metern im Tor versenkte. Bereits zuvor hatte der Toptorjäger eine gute Gelegenheit.

Auch nach der Führung kam die Mannschaft von Richard Dittrich immer wieder durch seine schnellen Angreifer zu großen Gelegenheiten. Leider fehlte nach langen Sprints ohne Erholungspause oftmals die Gelassenheit im gegnerischen Strafraum, um den Ball im Tor unterzubringen oder den besser postierten Mitspieler zu bedienen. Die Gastgeber, von denen bis zu diesem Zeitpunkt gar nichts zu sehen war, fanden erst nach einer guten halben Stunde ins Spiel. Zu diesem Zeitpunkt fiel dann auch das 1:1 aus doppelt abseitsverdächtiger Position. Allerdings muss festgehalten werden, dass der ansonsten gute Schiedsrichter Schönwald zuvor einen Elfmeter zusprechen hätte können, als er nach Foul auf der Strafraumgrenze nur auf Freistoß entschied.

Leider verloren die Grün-Weißen durch diesen schmeichelhaften Ausgleich komplett den Faden und fingen sich bis zum Halbzeitpfiff noch zwei weitere Gegentreffer, die auf individuelle Fehler zurückzuführen waren. Mit dem gleichen Ergebnis wie beim Triberg-Spiel ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der Gastgeber selbstbewusst und ließ den Ball durch die eigenen Reihen zirkulieren. Dennoch kam Nußbach zu mehreren guten Gelegenheiten, die jedoch immer im letzten Moment noch von einem Abwehrspieler entschärft wurden. Nach sehenswerten Schnittstellenpass von Heiko Spath erhöhte Schönwald schließlich nach 82 Minuten auf 4:1.

Auch wenn die letzten zehn Minuten geprägt waren vom Schönwalder Ballbesitzfußball kam Steffen Schneider noch zu seinem zweiten Tor an diesem Tag, zuvor hatte ihn der eingewechselte Pirmin Fleig sehr gut in Szene gesetzt. Am Ende blieb es beim 4:2 und auch wenn die Schönwälder gerade in der Offensive viele junge, schnelle Leute in ihren Reihen haben, dieses Ergebnis hat sich der SVN selbst zuzuschreiben. Wie gegen Triberg wurde eine kurze Schwächephase mit individuellen Fehlern eiskalt ausgenutzt. Nun gilt es, beim nächsten Derby gegen die Reserve des FC Schonach den Bock umzustoßen, wie es so schön heißt. Dass es die Mannschaft besser kann, hat sie in der gesamten letzten Saison, aber auch in dieser Spielzeit schon bewiesen. Entscheidend ist es, die Leistung über 90 Minuten konstant zu halten und auch nach Rückschlägen nicht einzuknicken, dann sind bessere Ergebnisse vorprogrammiert.

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FC Schönwald II – SV Nußbach II 5:0

Zum zweiten Lokalderby reiste die Reserve nach Schönwald.

Die junge Schönwälder Elf war über die kompletten 90 Minuten tonangebend und führte zum Pausentee mit 2:0 nach zwei Unstimmigkeiten in der Defensive.

In der zweiten Halbzeit ging dann offensiv für die Zweite so gut wie nichts mehr und Schönwald erzielte noch weitere drei Treffer.

Das Ergebnis hätte gut und gerne auch noch ein paar Tore mehr ausfallen können.

In der nächsten Partie gegen die Dritte Mannschaft von Tennenbronn zuhause sollte dringend eine Leistungssteigerung her. Bleibt zu hoffen dass an die Leistungen zuhause gegen Weilersbach, Triberg und Fischbach angeknüpft wird!

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SV Nußbach I – FC Fischbach I 1:2

Im vorverlegten Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Fischbach war die Favoritenrolle auf dem Papier klar verteilt.

Ohne den gelb-rot-gesperrten Kim Hör sowie die urlaubsbedingt abwesenden Marius Faller und Johannes Herdner fehlten drei Stammkräfte.

Der SVN startete dennoch gut in die Partie und kam durch Steffen Schneider und Stefan Loeck nach knapp 13 Minuten zu zwei Großchancen.

Ein guter Beginn der Hausherren!

In den nachfolgenden Minuten wurde Fischbach allerdings stärker, sodass das Chancenverhältnis mittlerweile immer ausgeglichener wurde.

Negativ zu erwähnen muss man aber die vielen Konzentrationsfehler (Abspiel- sowie Stellungsfehler) in den ersten 45 Minuten.

Nach der Hälfte war Fischbach dann die bessere Mannschaft.

Abwehrmann Timo Kienzler hatte in der 51. Minute einen sehenswerten Weitschuss aufs Tor gesetzt, welcher leider knapp vorbeiging.

Kurz darauf bekam der FC Fischbach einen Freistoß aus knapp 25 Metern Entfernung zugesprochen – der Torjäger mit dem berühmten Namen Gerd Müller trat an und setzte das Leder abgefälscht und für Torhüter Markus Duffner unhaltbar ins Netz der Hausherren – 0:1 in der 53. Spielminute.

Fischbach blieb nach dem Führungstreffer am Drücker und hatte in der 61. Minute eine 1.000 prozentige Chance als ein Fischbacher nach gutem Reflex von Duffner alleine vor dem Gehäuse stand und das Spielgerät nicht rein bekam.

Kurz darauf schlug der FCF dann zu: Durch mehrere Stellungsfehler der Nußbacher Abwehr lief Sven Müller allein auf Markus Duffner zu, umkurvte diesen und schob ins leere Tor ein. Erneut ein bitterer Gegentreffer.

Die Gäste versuchten daraufhin natürlich den Vorsprung auf drei Tore auszubauen und hatten noch gute Torchancen.

Offensiv kam von den Nußbachern nicht mehr viel.

Erst in der 84. Spielminute zappelte der Ball wieder im Netz.

Steffen Schneider erzielte nach einem gut getretenen Freistoß von Marcel Hettich das 1:2.

Leider kam dieser Anschlusstreffer zu spät, die Gäste stemmten sich erfolgreich gegen den Ausgleich.

Nach kurzer Nachspielzeit pfiff der souveräne Schiedsrichter Niedermeier aus Villingen die Partie ab.

Insgesamt betrachtet zeigte man eine gute Leistung, man muss jedoch bedenken dass ja der

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SV Nußbach II – FC Fischbach II 6:0

In der „englischen Woche“ holte unsere zweite Mannschaft ungefährdet drei Punkte gegen Fischbach.

Bereits von Anfang an stand die Reserve defensiv sehr stark und kam anfangs zu einigen Torchancen.

In der 37., 40. Und 41. Spielminute sorgten Roman Krebs, Marius Zähringer sowie Simon Scherzinger (mit rechts) bereits für klare Verhältnisse.

Direkt nach der Pause ging der Torreigen für die Hausherren weiter – 4:0 durch Roman Krebs in der 48. Minute.

Auch in der Schlussphase schaffte es der FCF nicht, wenigstens noch den Ehrentreffer zu erzielen.

Kurz vor Ende der Partie setzte Torjäger Roman Krebs mit seinem dritten bzw. vierten Tor im Spiel den Schlusspunkt.

Insgesamt gesehen eine sehr starke Leistung der Jungs gegen einen ebenbürtigen Gegner.

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SV Rietheim I – SV Nußbach I 2:2

Vom schlechtesten Saisonspiel zum, möglicherweise, besten – innerhalb von vier Tagen: Nach der Blamage im Derby zuhause gegen Triberg zeigte die erste Mannschaft beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer eine Leistung, die ihnen sicherlich nicht viele zugetraut hätten. Ohne Johannes Herdner und den von einer Zehenverletzung geplagten Martin Hilser bewies die junge Truppe, dass sie es an einem guten Tag mit jeder Mannschaft in dieser Staffel aufnehmen kann. Mit einer taktischen Überraschung begann die Vorbereitung auf diese schwierige Partie; Timo Kienzler wurde von Richard Dittrich ins defensive Mittelfeld beordert, in der Innenverteidigung begannen zum ersten Mal in dieser Spielzeit Benjamin Kienzler und Stefan Kreyer gemeinsam. Außerdem feierte Allrounder Manuel Pfau seine Pflichtspiel-Premiere als Torhüter der ersten Mannschaft.

Der SV Rietheim hatte in den ersten vier Saisonspielen erst ein Gegentor erhalten, der SVN jedoch bereits neun erzielt. Auch an diesem Tag zeigte die Offensive ein weiteres Mal, dass sie immer für ein Tor gut ist; Nach einer druckvollen Anfangsphase mit viel Ballbesitz für die Gastgeber setzten die Gäste die ersten Konter, die gleich vielversprechend aussahen. Nach zwei geblockten Hereingaben von Faller, einer Hereingabe, die Schneider knapp verfehlte und einigen Abschlüssen aus der zweiten Reihe sorgte schließlich eine Standardsituation für die verdiente Führung der Außenseiter. Die Ecke von Hettich schien zunächst geklärt doch der starke Mittelfeldabräumer Timo Kienzler feuerte den Ball noch einmal ins Geschehen. Über Umwege gelangte das Leder zu Schneider, der mit seinem ersten Abschluss noch scheiterte, den Nachschuss dann jedoch irgendwie im Netz unterbrachte.

Nach diesem Billard-Tor in der 41. Minute hatte der Gastgeber noch eine erwähnenswerte Gelegenheit vor der Pause, doch Toptorjäger Manuel Geiger scheiterte aus sechs Metern am Aluminium. Zuvor hatte er bereits im Eins-gegen-Eins gegen einen glänzend aufgelegten Manuel Pfau den Kürzeren gezogen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Tabellenführer den Druck, ohne dabei zwingende Torchancen herauszuspielen. Auf der Gegenseite vergab Marius Faller nach wunderschöner Flanke von Salvatore Guaglianone per Kopf aus sieben Metern. Nach einer Stunde gelang schließlich doch noch das 0:2, nachdem Guaglianone Faller auf die Reise geschickt hatte, dieser nach verunglückter Ballmitnahme nachsetzte und Steffen Schneider bediente, der aus kurzer Distanz zum zweiten Mal an diesem Tag und insgesamt zum sechsten Mal in der noch jungen Saison traf.

Die Zwei-Tore-Führung hielt jedoch nicht lange, denn nach einer unglücklichen Grätsche im Strafraum der Nußbacher wies der Schiedsrichter in der 63. Minute zurecht auf den Elfmeterpunkt. Nach dem Anschluss kam es sogar noch dicker für den Aufsteiger; zwanzig Minuten vor Ende verlor der Schiedsrichter den Überblick und schickte den in dieser Szene völlig unbeteiligten Kim Hör mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen. In Unterzahl und mit vielen gelb-vorbelasteten Spielern warfen die Grün-Weißen kämpferisch alles in die Waagschale, um die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Eine Viertelstunde vor Ende glich der SVR dennoch aus, die ansonsten sichere Nußbacher Hintermannschaft ließ sich von einem Dribbling durch das Zentrum überraschen. In einer spektakulären Schlussphase mit aussichtsreichen Standartsituationen für die Heimmannschaft und guten Kontern der Gäste trennten sich beide Mannschaften nach einem packenden Spiel mit 2:2. Ein Punkt der Moral!

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SV Rietheim II – SV Nußbach II 3:1

Nach dem deutlichen Derby-Erfolg Zuhause gegen Triberg reiste man zur punktgleichen Reserve des SV Rietheim.
Relativ gut aufgestellt verpennte der SVN 2 den Anfang der Partie komplett sodass es nach nicht einmal 10 Minuten bereits 2:0 für die Hausherren stand.
Kurz vor dem Pausenpfiff bekam man sogar das 3:0.
Bemerkenswert war die Moral der Mannschaft in der zweiten Halbzeit.
Durch eine kämpferische Leistung hatte man den Gegner gut im Griff, Andreas Herdner konnte den 3:1 Anschlusstreffer erzielen.
Danach hatte man noch einige Chancen, leider landete keiner der Versuche im Rietheimer Tor.
Bis auf die Leistung Anfang der ersten Halbzeit kann der SVN 2 jedoch zufrieden und motiviert in die nächsten Spiele gehen!

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SV Nußbach II – FC Triberg II 4:0

Endlich gab es das lang ersehnte Derby gegen den FCT!
Aufgrund der Niederlage am vorherigen Wochenende waren unsere Mannen natürlich doppelt motiviert.
Gegen einen offensichtlich ersatzgeschwächten Gegner war man die komplette Spielzeit über deutlich überlegen.
Defensiv ließ man relativ wenig anbrennen, in der ersten Halbzeit blieben aber vorne alle Chancen ungenutzt.
Erst in der 60. Minute erzielte Marius Zähringer das 1:0.
Danach war der Bann gebrochen:
Jan Kammerer erzielte mit einem sehenswerten Fernschuss eine viertel Stunde vor Spielende das 2:0.
Für die endgültige Entscheidung des Derbys sorgten dann ausgerechnet zwei Wahl-Triberger.
Andreas „Gärtner“ Kreyer war in der 84. Spielminute per Kopf nach einem guten Einwurf von Steffen Kammerer erfolgreich, ehe Jonas „Zucksen“ Zuckschwerdt nach Vorarbeit von Andreas Herdner quasi mit dem Schlusspfiff den 4:0 Endstand erzielte.
Am Ende gab es einen ungefährdeten Derby-Erfolg, welcher bei besserer Chancenauswertung noch höher hätte ausfallen müssen.

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SV Nußbach I – FC Triberg I 1:4

Ein Glück, dass Nußbach nicht in Spanien liegt. Spanische Medien sind bekannt dafür, gerade im Fußball sehr emotional zu berichten. Mögliche Überschriften nach diesem Spiel wären auf der iberischen Halbinsel möglicherweise gewesen: „Schande! Nußbach blamiert sich gegen den Erzfeind!“ oder „Die schwarz-weiße Bestie zerfleischt das grün-weiße Schoßhündchen“. Die deutsche Presse ist zu großen Teilen sachlicher und nennt oftmals einfach die Fakten: „Nußbach verliert Lokalderby mit 1:4“.

Vor vielen Zuschauern und bei guten äußeren Bedingungen unter Flutlicht war an diesem Mittwoch eigentlich alles angerichtet für eine weiteres, hoffentlich denkwürdiges, Derby. Die jüngsten Erinnerungen an Triberg waren gut. Bei den letzten beiden Aufeinandertreffen in der Saison 2012/13 konnte der SVN das Auswärtsspiel mit 3:4 gewinnen und zuhause, zeitgleich zum Maifest, in der letzten Minute noch ein 2:2 erzielen. Von der Triberger Mannschaft von damals sind nicht mehr viele übriggeblieben, stattdessen standen viele junge Spieler in der Startelf.

Drei von diesen sorgten dann auch für den Blitzstart der Gäste; nach 18 Minuten stand das Spiel bereits 0:3 aus Nußbacher Sicht und alle Tore wurden von Spielern erzielt, die jünger als 20 Jahre alt sind. Die Triberger schlugen den SVN wortwörtlich mit ihren eigenen Waffen; frühes Stören, weite Bälle auf die schnellen Stürmer, Kopfballverlängerungen… und vor allem viel Zweikampf- und Willensstärke. Genau diese beiden Eigenschaften ließ die erste Mannschaft bei dieser Partie, bis auf sehr wenige Ausnahmen, komplett vermissen. Gründe für diese Vorstellung in der ersten Halbzeit sind schwer zu finden, vermutlich war man sich seiner Sache einfach zu sicher und ging von einem Selbstläufer aus.

Dazu kam, dass die ansonsten so gefährliche Offensive um Salvatore Guaglianone, Marius Faller und Steffen Schneider, der angeschlagen in die Partie ging und nach 55. Minuten durch Andreas Herdner ersetzt wurde, so gut wie gar nicht zur Geltung kam. Jeder lange Ball wurde weggeköpft und das Mittelfeld um Kim Hör wurde so unter Druck gesetzt, dass ein Flachpassspiel gar nicht entstehen konnte. Der einzige Hoffnungsschimmer war der 1:3 Anschlusstreffer durch Marcel Hettich vom Punkt, nachdem Marius Faller im Strafraum gefoult wurde.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel ausgeglichener, ohne das Nußbach jedoch zu zwingenden Torgelegenheiten kam. Auch nach einer gelb-roten Karte 15 Minuten vor Schluss kam nie so richtig das Gefühl auf, dass diese Partie noch kippen konnte. Sicherlich hätte ein Anschlusstreffer nach einem ruhenden Ball beispielsweise noch einmal für eine Trotzreaktion sorgen können, dazu kam es jedoch nicht. Stattdessen erzielte Felix Fehrenbach drei Minuten vor Spielende sein zweites Traumtor an diesem Tage und besiegelte die schmerzhafte Niederlage.

In Spanien kennt die Medienlandschaft nur das Extreme. An einem Tag ist eine Mannschaft eine Schande, schon wenige Tage später kann sie schon wieder euphorisiert gefeiert werden. Am Sonntag hat die erste Mannschaft eine großartige Gelegenheit, diese bittere Partie gleich wieder vergessen zu machen. Drei Punkte zuhause waren eingeplant, in Rietheim beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer wären diese eine große Überraschung. Der SVN hat jedoch in der Vergangenheit oftmals gezeigt, dass er immer für eine solche gut ist. Und wer weiß, vielleicht liest man in der virtuellen spanischen Presse schon am kommenden Montag Überschriften wie: „Unfassbar! Der grün-weiße Güterzug überrollt den haushohen Favoriten“.

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